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MIT DEM MOTORRAD IN DEN URLAUB
27 July 2008 - Continental AG
Auch in diesem Sommer werden viele Biker mit ihrem Motorrad in den Urlaub starten.
Auch die Reifen von Motorrädern müssen mindestens 1,6 mm Profiltiefe haben. Daher sollte sie schon in den Wochen vor dem Urlaub gecheckt werden: Ist sie nahe an dieser Grenze, empfiehlt sich der Reifenwechsel schon vor dem Start zur Sommertour. Dabei müssen bei den meisten Motorrädern die Reifen am Vorder- und Hinterrad vom selben Hersteller stammen. Wer neue Pneus aufziehen lässt, muss nicht immer zur Erstausrüstungsmarke greifen: Qualitativ hochwertige Alternativen gibt es auch von anderen Herstellern. So hat beispielsweise Continental im Internet eine breite Übersicht über die Bereifungsmöglichkeiten von Bikes aller Klassen (www.conti-moto.de). Auch die nötigen Freigabebescheinigungen können direkt von dort herunter geladen werden. Wenn am Urlaubsort ein Reifenwechsel ansteht, sollte man sich informieren, ob das benötigte Modell dort verfügbar ist. Luftdruck abstimmen Zum Urlaubsstart ist das Bike meist schwerer beladen als für normale Touren. Daher muss auch der Luftdruck dem Beladungszustand der Maschine angepasst werden. Continental empfiehlt dringend, diesen Check auch während des Urlaubs zu machen, da man so Beschädigungen des Reifens oder einem defekten Ventil leicht und oft rechtzeitig auf die Spur kommt. Die nötigen Angaben finden sich in der Bedienungsanleitung oder auf einem Aufkleber unter der Sitzbank. Kette prüfen Wenn man schon die Reifen und Räder angesehen hat, können auch gleich Kette, Kettenrad und Ritzel in Augenschein genommen werden. Wie das Spannen funktioniert, verrät die Bedienungsanleitung. Verschlissene Zahnräder (mit „Haifischzähnen“) sollten noch vor dem Start ausgetauscht werden. Wer einen Kardan hat, sollte auf den Ölstand im Wellentunnel und auf Undichtigkeiten achten. Bremsen checken Die Prüfung der Bremsen und Bremsbeläge sollte man bei einer Fachwerkstatt vornehmen lassen. Dabei helfen nicht nur die Werkstätten der Motorradhersteller: Auch Bremsenspezialisten haben solches Know-how. Zum Check gehört nicht nur der gute Zustand von Bremsscheiben und -belägen, sondern auch die Qualität der Bremsflüssigkeit. Stoßdämpfer genau ansehen Nur mit sicher funktionierenden Stoßdämpfern sind eine sichere Fahrt und kurze Bremswege möglich. Daher sollten sie auf Spuren von Ölverlust hin angesehen werden. Dasselbe gilt auch für die Vorderradgabel. Wer im Zweifel ist, sollte seine Werkstatt um Prüfung bitten. Ölwechsel nötig? Das Motoröl muss je nach Kilometerleistung des Bikes gewechselt werden. Daher sollte man überlegen, ob der Wechsel vor dem Urlaub sinnvoll ist. Bei älteren Maschinen sind teilweise Öle mit einer anderen Viskosität nötig, wenn man in den sonnigen Süden will – hier gibt die Bedienungsanleitung wertvolle Tipps. Gepäck sicher laden Sehr wichtig ist auch die richtige Beladung. Dazu gehört, dass die Koffer – wenn vorhanden – betriebssicher und fest montiert sind. Schweres Gepäck sollte zwischen Tankrucksack und Gepäckträger aufgeteilt werden. Beim Verzurren gilt: Besser zu viele Spanngurte als zu wenige verwenden. Verlorene Gegenstände sind nicht nur ärgerlich, sondern können auch zur Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer werden. Vorsichtig losfahren Wer sein Bike gut gecheckt und sicher beladen hat, kann ohne Sorge starten. Allerdings sollte man die ersten Kilometer nutzen, sich mit dem nun deutlich schwereren Fahrzeug „anzufreunden“. Durch die Beladung ändern sich Handling, Beschleunigung und vor allem Bremswege. Daher gilt in jedem Fall: Sicher und ruhig startet man am Besten in den Urlaub.
www.conti-online.com
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